Am Aschermittwoch ging im Theoriesaal der MZA die Gmändrotsabsetzung über die Bühne. Nebst Guggenmusik (Dickler Gugge und Bläächi-Lömpe) sorgten auch die Einlagen vom Narrenrat und Stefan Frei für Unterhaltung.
Der Gemeinderat wurde bereits kurz nach der Eröffnung des Abends aus dem Amt entlassen, damit die Ratsmitglieder ungestört selber Erfahrungen und Ideen zur Umsetzung des neuerdings geltende Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden machen konnten. Nach der Präsentation der wertvollsten Besitztümer der Gemeinde und deren Aktualisierung ging die (IKEA)-Schatztruhe und damit die Regierungsgewalt in die erfahrenen und bewährten Hände des Narrenrates über. Nach der Verspeisung der Narrerotsworscht und einem Gastauftritt der Dickler Gugge bemühten sich die Narrenräte um Köbi Kuhn’s Nati-Aufgebotsprobleme und lieferten mit der Konsulation einer Seherin ansprechende hiesige Kandidaten. Stefan Frei seinerseits klärte die zahlreichen Besucher über den wahren Hintergrund des Geheimplanes (oder eben: Geh-heim-Planes) um Valentin Rorschacher auf. Für herzhafte Lacher sorgte zudem seine geniale Schnitzelbank zum Programmschluss. Als wahrer Renner erwiesen sich die PANINI-Bildli zur Schönegröndler Fasnacht 2008 mit den Portraits aller Narrenräte, Gugger und Logos. Allenfalls noch fehlende Bildli können unter gebi@loempe.ch bestellt werden.
Die eingefleischten Fasnächtler hatten sich an folgende Gesetze und Weisungen des Narrenrates zu halten:
1. jeder nimmt ein zweites Paar Schuhe mit
2. die Maus ist zu verehren und auf dem Gemeindewappen zu platzieren
3. Kochverbot für Männer
4. Teilnahme an der Anti-IKEA-Demo am Samstagnachmittag ab 13.30 Uhr im Dorf
5. Sack Süssigkeiten mitführen und an Kinder verteilen
Im weiteren hatten sich alle Fasnächtler ausschliesslich mit: ‚Hoi Schätzli‘ zu grüssen!
Fotos: Gebi
